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VESPERKIRCHE
DIE SOZIALSTATION IST DABEI
REFORMEN MÜSSEN MEHR SEIN
ALS KÜRZUNGEN
Wir leben in schwierigen, herausfordernden Zeiten. Die Liste der Probleme ist lang: der demografische Wandel, die aktuell schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland mit Arbeitsplatzverlusten und vielerorts Stellenabbau, Kriege in Europa und im Nahen Osten deren Enden nicht absehbar sind, hohe Energiepreise, die viele Menschen über Gebühr belasten, eine Infrastruktur, die lange vernachlässigt wurde, mit maroden Straßen und Brücken, einer Bahn, die wenn sie fährt häufig unzuverlässig ist, und, und, und.

Die Liste ließe sich ohne Probleme verlängern. Für uns besonders spürbar: die Probleme im Gesundheitswesen und in der Pflege. In beiden Feldern besteht dringender Handlungsbedarf. Bei der Krankenversicherung hat ein erster Reformschritt schon stattgefunden. Allerdings heißt hier Reform leider wieder nur Kürzungen der Leistungen, eine schlechtere Versorgung bei höheren finanziellen Eigenanteilen der Versicherten, um die Beiträge nicht noch weiter steigen zu lassen. Nur mit Kürzungen und Sparmaßnahmen wird es hier keine Verbesserung ergeben. Nötig sind strukturelle Veränderungen und die Bereitschaft Lobbygruppen und Partikularinteressen konsequent einzuhegen.

Wenn man sich dieses erste Reformpaket in der Krankenversicherung ansieht, lässt dies für die angekündigte „Reform“ der Pflegeversicherung im Herbst wenig Gutes erwarten. Dabei brauchen wir dringend eine Stärkung der ambulanten Versorgungsstrukturen. Dies gilt bei der hausärztlichen Versorgung ebenso wie bei der ambulanten Pflege.

Lassen wir uns überraschen, welche Reformvorschläge für den Gesundheits- und Pflegesektor gemacht werden. Denn dass es grundlegende Änderungen geben muss, zumindest darüber, sind sich alle Akteure einig.
 
​Es grüßt Sie herzlich
Markus Hammel, Geschäftsführer 
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JOBS MIT GUTEN PERSPEKTIVEN

An unseren beiden Standorten in Giengen und Sontheim beschäftigen wir in Pflege, Haus­wirt­schaft und Verwaltung mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zahlreiche sind schon sehr lange für die Ökumenische Sozialstation tätig. Nicht ganz unbescheiden führen wir dies auf unser besonderes, gutes Betriebsklima zurück, das sich auch in einem wertschätzenden Miteinander, in überdurchschnittlich guten Arbeits­be­dingungen und in Dienstverhältnissen, die auf besondere, individuelle Lebenssituationen Rücksicht nehmen, manifestiert.

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