Wir unterstützten Ihr Leben zu Hause - die Sozialstation
Ökumenische Sozialstation Giengen und Unteres Brenztal gGmbH

Info-Veranstaltung PSG II in Sontheim

Pflegeversicherung - Was sich in 2017 alles ändert

"Pflegeversicherung – was sich in 2017 alles ändert", unter diesem Titel lud die Sozialstation Unteres Brenztal Mitte Oktober zu einer Informationsveranstaltung in die Begegnungsstätte nach Sontheim ein. Die beiden Pflegedienstleitungen Sabine Kempe und Pia Schramm-Danyluk, sowie Renate Wolf als Einsatzleitung Hauswirtschaft informierten die Besucherinnen und Besucher über zahlreiche grundlegende Änderungen im Rahmen der Pflegeversicherung, welche ab 2017 auf Basis des Pflegestärkungsgesetzes 2 (PSG 2) in Kraft treten und unmittelbare Auswirkungen auf alle eingestufte Pflegebedürftige haben werden.

Info-Veranstaltung PSG II

Die wichtigsten Botschaften für alle Betroffenen: Wer bereits eine Einstufung in der Pflegeversicherung hat muss selbst nicht tätig werden. Die Überleitung in die neuen, insgesamt fünf verschiedenen, Pflegegrade wird automatisch erfolgen. Ganz wichtig auch: es muss niemand fürchten künftig finanziell schlechter gestellt zu werden, im Gegenteil, die überwiegende Zahl der Pflegebedürftigen wird künftig ab 2017 mehr Unterstützung erfahren und mehr Mittel zur Verfügung gestellt bekommen.

Wer detailliert erfahren möchte, wie sich die Änderungen des PSG II auf die persönliche Situation auswirken, sollte sich individuell beraten lassen. Die Pflegedienstleitungen der Ökumenischen Sozialstation in Giengen und Sontheim, sowie die Einsatzleitungen für die Hauswirtschaft stehen für individuelle Beratungen gerne zur Verfügung. Am besten wenden sich Interessierte telefonisch an diese und lassen sich unmittelbar informieren oder sie vereinbaren einen Termin für ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch.

Die Info-Veranstaltung in Sontheim hat jedenfalls gezeigt, dass es ein großes Informationsbedürfnis und auch noch viel Verunsicherung über die Auswirkungen des PSG II gibt. 

Wir als Sozialstation wollen gerne unseren Beitrag zur Information von Angehörigen und Betroffenen leisten. Kommen Sie bei Fragen einfach auf uns zu.

23.11.2016
Demenzberatung
Nutzen Sie als Betroffene oder auch als Angehörige unsere individuelle Beratung „Lebensräume“ im eigenen Wohnumfeld, um durch unsere wertvollen Tipps und Hilfestellungen den Verbleib zuhause möglichst lange ermöglichen und so angenehm wie möglich gestalten zu können.
Pflegegrade statt Pflegestufen
Seit 2017 erfolgt die Einstufung bei Pflegebedürftigkeit nicht mehr in Pflegestufen sondern in fünf Pflegegrade. Neu sind auch die Höchstbeträge für ambulante Pflegeleistungen. Zudem erhalten Pflegebedürftige, unabhängig vom Pflegegrad einen sog. Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € monatlich.
Kommen Sie zu uns
Die Nachfrage nach unseren Diensten wächst stetig. Deshalb sind wir auch stets auf der Suche nach qualifizierten, engagierten und motivierten MitarbeiterInnen für unsere Arbeitsbereiche Pflege und Hauswirtschaft. Wenn Sie Interesse haben, informieren Sie sich doch genauer über unsere aktuellen Stellenangebote.